Was ist eine Umschuldung?

Bei der Umschuldung handelt es sich um eine Form der Anschlussfinanzierung. Sie können hier Ihr Darlehen durch ein Darlehen mit güstigeren Zinskonditionen ablösen und so mehrere Tausend Euro einsparen. Da eine Baufinanzierung sich in der Regel mehrere Jahrzehnte ziehen kann bis zur vollständigen Tilgung, bieten sich so ein paar Möglichkeiten durch eine Umschuldung günstigere Zinssätze für ihre Anschlussfinanzierung zu sichern.

Ist der Aufwand wirklich so viel größer bei einer Umschuldung als bei einer Prolongation?

Viele Kreditnehmer verpassen die Möglichkeit günstigere Finanzierungskonditionen sich zu sichern, da Sie den Aufwand für eine Umschuldung für zu groß ansehen. Dabei wird vergessen, dass die meisten,einzureichenden Unterlagen schon bei der Erstbeantragung vorliegen und sie nur noch beim neuen Darlehensgeber eingereicht werden müssen. Nach erfolgreicher Überprüfung aller Unterlagen, kann dann eine Kreditzusage erteilt und der neue Darlehensvertrag unterschrieben werden. Die Darlehensablösung wird im Normalfall zwischen den Banken geregelt.

Vorteile und Nachteile einer Umschuldung

Was spricht für eine Umschuldung?

die Chance günstigere Zinskonditionen zu erhalten

eine günstigere Baufinanzierung abzuschließen

Geld zu sparen

Was spricht gegen eine Umschuldung?

Bearbeitungs- und Vermittlergebühren werden abgerechnet

eine Bonitätsprüfung wird durchgeführt

Welche Unterlagen werden bei einer Umschuldung benötigt?

Grundsätzlich sind bei einer Umschuldung alle Unterlagen einzureichen, die auch bei ihrer Erstfinanzierung notwendig waren. Bei der neuen Bank müssen Sie unter anderem diese Unterlagen vorlegen:

Gehaltsnachweise der letzten 3 Monate

Unterlagen zu ihrer finanzeierenden Immobilie

aktueller Grundbuchauszug

der Kreditvertrag von der abzulösenden Bank

Außerdem wird von der Bank eine Bonitätsprüfung durchgeführt, da mit der Umschuldung ein neuer Darlehensvertrag abgeschlossen wird.

Welche Kosten fallen bei einem Wechsel zu einer neuen Bank an?

Es fallen Gebühren an, die man mitberücksichtigen muss. Unteranderen fallen Gebühren für Notar und Grundbuchamt für die Abtretung der Grundschuld an die neue Bank an. Die belaufen sich aber nicht mehr als 0,3 % der Darlehenssumme.

Wichtig:

Wenn der Vorteil bei der Umschuldung größer ist als die Kosten, die bei einem Wechsel anfallen, lohnt sich eine Umschuldung auf jeden Fall.

Bei einer Umschuldung vor Ende einer Sollzinsbindung fallen Vorfälligkeitsentschädigungen an. Wenn Sie wissen wollen, ob sie trotzdem umschulden können und ob es sich für sie lohnt, kontaktieren Sie uns